Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, und der Gouverneur der französischen Zentralbank, François Villeroy de Galhau, lieferten sich beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine hitzige Debatte über die Rolle von Bitcoin im globalen Währungssystem. Armstrong argumentierte, dass Bitcoin als wichtiges Kontrollinstrument gegen Defizitausgaben dient, insbesondere in Ländern mit hoher Inflation wie Argentinien, der Türkei und Nigeria. Er betonte die feste Versorgung von Bitcoin als Schutz gegen Währungsentwertung. Villeroy konterte, indem er die Rolle der Zentralbanken bei der Steuerung der Wirtschaft und der Aufrechterhaltung der demokratischen Kontrolle über das Geld verteidigte. Er äußerte Skepsis gegenüber der Ablösung von Fiat-Währungen durch Bitcoin und hob die Bedeutung der öffentlichen Kontrolle in der Geldpolitik hervor. Der Austausch unterstrich die anhaltende globale Debatte über die Kontrolle der Geldpolitik angesichts steigender Inflation und wirtschaftlicher Instabilität.