Die Preise für Brent-Rohöl sind auf über 140 US-Dollar pro Barrel gestiegen und markieren damit den höchsten Stand seit 2008. Am 3. April erreichte der Spotpreis für Brent-Rohöl 141,37 US-Dollar pro Barrel, angetrieben durch die anhaltende Schließung der Straße von Hormus, einem kritischen Engpass für den globalen Öltransport. Diese Störung, die von der Internationalen Energieagentur als die größte in der Geschichte des Ölmarktes beschrieben wird, hat das Angebot erheblich beeinträchtigt, wobei Raffinerien verzweifelt versuchen, Öl zu sichern. Die Straße von Hormus, die für etwa 20 % der weltweiten Öltransporte verantwortlich ist, ist seit über einem Monat geschlossen, was die Versorgungsprobleme verschärft. Der Spotpreis für Brent-Rohöl lag einen Tag zuvor noch knapp unter 128 US-Dollar pro Barrel und übersteigt nun die Höchststände, die während der Russland-Ukraine-Krise 2022 zu beobachten waren. Während die Futures-Preise niedriger bleiben, spiegelt der Spotpreis die aktuellen Handelsbedingungen wider.