Die brasilianische Bundespolizei hat die "Operation Schleier von Maya" gestartet, um ein Geldwäschenetzwerk mit 87 Briefkastenfirmen zu zerschlagen. Am 10. Juli führten die Behörden Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbefehle in São Paulo, Ribeirão Preto, Porto Alegre und Canoas durch. Diese Unternehmen, die sich als legitime Geschäfte tarnen, wurden angeblich genutzt, um illegale Glücksspielgelder zu schleusen. Die Operation hebt die Nutzung von Kryptowährungen als Mittel für grenzüberschreitende Geldtransfers hervor, wodurch Kriminelle der traditionellen Finanzaufsicht entgehen können.
Die Verdächtigen in dieser Operation könnten sich unter anderem wegen Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Beteiligung an organisierter Kriminalität verantworten müssen. Das brasilianische Finanzministerium und die Glücksspielaufsichtsbehörde unterstützten die Operation mit Geheimdienstinformationen. Dieser Schlag folgt auf die kürzliche Zerschlagung eines Krypto-Geldwäschenetzwerks, das mit dem PCC, Brasiliens größter krimineller Organisation, in Verbindung steht und Geldflüsse in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar zwischen den USA und Brasilien umfasste.
Brasiliens "Operation Schleier von Maya" zielt auf 87 Briefkastenfirmen bei Razzia gegen Geldwäsche mit Kryptowährungen ab
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