Ein Gericht in São Paulo, Brasilien, hat Coinbase angewiesen, einem Nutzer 100.000 US-Dollar zurückzuerstatten, nachdem Ansprüche über unautorisierte Transaktionen aus einer Selbstverwahrungs-Wallet erhoben wurden. Trotz der Argumentation von Coinbase, dass der Nutzer die volle Kontrolle über die privaten Schlüssel der Wallet hatte, entschied das Gericht gegen die Börse. Coinbase konnte nicht nachweisen, dass der Wallet-Inhaber die Transaktion initiiert hatte oder dass angemessene Sicherheitsmaßnahmen vorhanden waren, um solche Vorfälle zu verhindern. Die Entscheidung wurde auf Grundlage des Verbraucherschutzgesetzes getroffen, das die Rückerstattung zusammen mit den anfallenden gesetzlichen Zinsen vorschreibt.