Der Bitcoin-Mining-Sektor in Bolivien, der zuvor aufgrund von staatlich subventioniertem Erdgas einen Anstieg der Hashrate um 2.400 % verzeichnete, steht vor Herausforderungen, da der Druck auf die Gasimporte zunimmt. Die kurzfristigen Vorteile niedriger Stromkosten schwinden. Eine bedeutende Entwicklung ist jedoch die Zusammenarbeit zwischen Alps und lokalen Partnern zur Wiederbelebung eines stillgelegten thermischen Kraftwerks mit 127 MW in Cochabamba. Diese Initiative nutzt ein Selbstverbrauchsmodell mit Dollarabrechnung, um Verzerrungen der lokalen Währung zu umgehen und Deviseneinnahmen für die Regierung zu generieren. Mit Blick auf die Zukunft hat Bolivien Potenzial in den Bereichen Wasserkraft, Solar- und Geothermieenergie. Die Schaffung eines stabilen regulatorischen Rahmens und die Anziehung institutionellen Kapitals könnten es Bolivien ermöglichen, den Erfolg Paraguays im Mining-Sektor zu wiederholen.