Ben Slavin, der globale Leiter der ETFs bei BNY Mellon, berichtet, dass Vermögensverwalter ihre Pläne für tokenisierte ETFs aufgrund der Nachfrage der Investoren und der Angst, Chancen im Bereich der Blockchain-Finanzierung zu verpassen (FOMO), beschleunigen. Trotz unvollständiger Regulierung und Infrastruktur sind viele Kunden bestrebt, tokenisierte Produkte auf den Markt zu bringen, da sie die Blockchain als potenziellen neuen Vertriebskanal für traditionelle Investments sehen. Slavin betonte, dass zahlreiche bekannte ETFs bereits in tokenisierter Form auf unregulierten Märkten gehandelt werden, oft ohne die Zustimmung der Fondsanbieter, was ein Reputationsrisiko darstellt. Die Branche diskutiert aktiv darüber, wie tokenisierte Fonds in bestehende Systeme und regulatorische Rahmenbedingungen integriert werden können, wobei ein wachsender Konsens besteht, dass ein früher Einstieg trotz fehlender Klarheit entscheidend ist.