Das Editorial Board von Bloomberg hat Prognosemärkte kritisiert und dabei speziell Kalshi und Polymarket als Glücksspielplattformen bezeichnet, die regulatorische Schlupflöcher ausnutzen. Der Meinungsbeitrag argumentiert, dass diese Unternehmen, die 90 % ihrer Einnahmen aus Sportwetten erzielen, unter dem Deckmantel von "Prognosemärkten" operieren, um staatliche Glücksspielvorschriften zu umgehen. Das Editorial hebt Bedenken hinsichtlich Insiderhandels hervor, wie ein kürzliches Ereignis im Zusammenhang mit Polymarket und dem Tod des iranischen Obersten Führers zeigt.
Der Meinungsbeitrag fordert den Kongress auf, das Commodity Exchange Act zu ändern, um "Ereignisverträge" klar zu definieren und strengere Vorschriften für Prognosemärkte einzuführen. Es wird ein Verbraucherschutzstandard gefordert, der dem SAFE Betting Act ähnelt, und vorgeschlagen, dass der Kongress die weiterreichenden Auswirkungen des weit verbreiteten Glücksspiels im digitalen Zeitalter neu bewerten sollte. Da Prognosemärkte kurz davorstehen, ein monatliches Handelsvolumen von über 10 Milliarden Dollar zu überschreiten, betont das Editorial die Notwendigkeit sofortiger gesetzgeberischer Maßnahmen, um potenzielle finanzielle Schäden für Nutzer zu verhindern.
Bloomberg-Meinungsartikel bezeichnet Prognosemärkte als Glücksspiel und fordert Kongressaufsicht
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