Blockstream hat einen Bitcoin-Improvement-Vorschlag eingereicht, der Empfehlungen für Upgrades seines Post-Quantum-Signaturschemas SHRINCS darlegt. Das Schema hat Tests in einer Produktionsumgebung auf Blockstreams Liquid-Sidechain abgeschlossen und weist eine minimale Signaturgröße von 548 Byte auf – etwa neunmal größer als Bitcoins aktuelle 64-Byte-Schnorr-Signaturen, aber deutlich kleiner als von NIST genehmigte Alternativen wie SPHINCS+. Laut Blockstreams Forschung könnte der Bitcoin-Durchsatz bei einer Einführung von SHRINCS nahe bei 3 Transaktionen pro Sekunde bleiben und damit in etwa auf dem aktuellen Niveau. Im Gegensatz dazu könnte die Einführung eines von NIST genehmigten Post-Quantum-Schemas den Durchsatz auf 0,36 bis 0,5 TPS senken. Dem Vorschlag zufolge befindet sich SHRINCS zudem noch in einem frühen Stadium, hat einen Sicherheitsnachweis noch nicht abgeschlossen und bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich, darunter Zustandsverwaltung und Schlüsselinkompatibilität. Blockstream untersucht außerdem aggregierte Signaturen mit Zero-Knowledge-Proofs, die den Durchsatz potenziell auf 6,7 TPS erhöhen könnten.