Die Anzahl der Blockchain-Transaktionen pro Sekunde (TPS) wird häufig als Leistungskennzahl verwendet, spiegelt jedoch laut Carter Feldman, Gründer des Psy Protocol, oft nicht die tatsächliche Skalierbarkeit wider. Feldman betont, dass viele TPS-Benchmarks unter idealen Bedingungen durchgeführt werden, beispielsweise mit nur einem einzelnen Knoten, was die Komplexität der dezentralen Verifikation und Weiterleitung über Netzwerke nicht berücksichtigt. Feldman argumentiert, dass hohe TPS-Zahlen zwar auf die Fähigkeit eines Netzwerks hinweisen, mehr Transaktionen zu verarbeiten, dabei jedoch die erhöhte Belastung der Knoten ignorieren, was die Dezentralisierung beeinträchtigen kann. Er schlägt vor, dass Zero-Knowledge-(ZK)-Technologie einige dieser Skalierungsprobleme lindern könnte, indem sie die Gültigkeit von Transaktionen nachweist, ohne dass jeder Knoten die Daten erneut verarbeiten muss. Die Implementierung der ZK-Technologie ist jedoch komplex und erfordert erhebliche Rechenressourcen. Trotz der Herausforderungen bleibt TPS ein nützlicher Maßstab, wenn er in Produktionsumgebungen gemessen wird, in denen Transaktionen vollständig verarbeitet und verifiziert werden. Feldman betont, dass wirtschaftliche Indikatoren wie Transaktionsgebühren möglicherweise eine genauere Darstellung der Netzwerkauslastung und -nachfrage bieten als reine TPS-Zahlen.