BlackRock hat seine Prognose für Aktien aus Schwellenländern für die nächsten 6 bis 12 Monate von "Übergewichtung" auf "neutral" herabgestuft und verweist dabei auf Risiken im Zusammenhang mit der Konzentration auf Künstliche Intelligenz (KI). In seinem globalen Investitionsausblick zur Jahresmitte 2026 hob die Forschungsabteilung von BlackRock Bedenken hinsichtlich Märkten wie Südkorea hervor, die stark von KI-bezogenen Unternehmen abhängig sind. Im Gegensatz dazu zeigte BlackRock eine Präferenz für kurz- und mittelfristige Staatsanleihen der Eurozone und deutete an, dass politische Bedenken bezüglich der Zinssätze möglicherweise übertrieben sind. Diese strategische Verschiebung spiegelt die vorsichtige Haltung des Vermögensverwalters gegenüber Schwellenländern angesichts sich wandelnder technologischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wider.