Der Bitcoin-Zahlungsdienst Bitrefill hat eine Datenpanne nach einem Cyberangriff am 1. März 2026 bekannt gegeben, der mutmaßlich nordkoreanischen Hackern zugeschrieben wird. Die Sicherheitslücke, die von einem kompromittierten Laptop eines Mitarbeiters ausging, legte etwa 18.500 Kaufdatensätze offen, die begrenzte Kundeninformationen wie E-Mail-Adressen und Kryptowährungs-Zahlungsadressen enthielten. Zusätzlich könnten rund 1.000 Datensätze mit verschlüsselten Kundennamen eingesehen worden sein. Bitrefill berichtete, dass die Angriffsmethode mit früheren Kampagnen der DPRK-Gruppe Lazarus/Bluenoroff übereinstimmt, die auf Krypto-Unternehmen abzielen. Das Unternehmen versicherte den Kunden, dass keine spezifischen Maßnahmen erforderlich seien, riet jedoch zur Vorsicht bei verdächtigen Mitteilungen. Bitrefill hat die betroffenen Systeme isoliert und arbeitet mit Sicherheitsexperten sowie Strafverfolgungsbehörden zusammen, um den Betrieb wiederherzustellen, der nun nahezu vollständig funktionsfähig ist. Das Unternehmen bleibt finanziell stabil und verstärkt seine Cybersicherheitsmaßnahmen.