Der Markt für Krypto-Derivate durchlief im Jahr 2025 nach dem Crash am 10. und 11. Oktober eine bedeutende Transformation, so ein Bericht von BitMEX. Der Crash führte zum größten Liquidationsereignis in der Geschichte der Kryptowährungen, bei dem gehebelte Positionen im Wert von 20 Milliarden US-Dollar zwangsweise geschlossen wurden. Im Gegensatz zu früheren Marktrückgängen betrafen die Verluste hauptsächlich erfahrene Market Maker und nicht Privatanleger. Der Bericht hebt ein "Mikrostrukturversagen" bei Krypto-Börsen hervor und betont die Auswirkungen der ADL-Feedback-Schleife auf Liquiditätsanbieter.
Nach dem Crash zogen Market Maker im vierten Quartal weltweit Liquidität zurück, was zu den dünnsten Orderbüchern seit 2022 führte. Dies unterstreicht die entscheidende Rolle von Derivaten bei der Aufrechterhaltung der Preisstabilität. Der Bericht weist außerdem auf eine Überfüllung im Funding-Rate-Arbitrage hin, wobei die Raten unter 4 % fielen, sowie auf eine "Vertrauenskrise" im Markt für Krypto-Derivate, da Plattformen während volatiler Phasen profitable Trades stornierten. Zudem wachsen dezentrale Perpetual Exchanges, die jedoch neue Risiken bergen, da Handelspositionen öffentlich auf Blockchains einsehbar sind.
BitMEX-Bericht hebt Turbulenzen auf dem Kryptoderivate-Markt nach dem Crash im Oktober hervor
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