Bitgo Holdings Inc. hat ein fünfstufiges Sicherheitsmodell vorgestellt, das darauf abzielt, die Sicherheit institutioneller Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten zu erhöhen. Das am 30. April angekündigte Modell führt Prüfungen in den Bereichen Absicht, Gerät, Identität, Verhalten und Richtlinien ein, um Manipulationsrisiken zu mindern, bevor Transaktionen abgeschlossen werden. Dieser Ansatz adressiert ausgeklügelte Bedrohungen wie Deepfakes, API-Spoofing und Adressmanipulation. Der neue Sicherheitsrahmen ermöglicht es Institutionen, zusätzliche Kontrollen einzuführen, darunter Transaktionsgenehmigungen, Adressbeschränkungen und Geschwindigkeitslimits. Die Richtlinienebene erlaubt es Unternehmen insbesondere, Regeln durchzusetzen, die unabhängig von der kryptografischen Autorisierung funktionieren, wodurch Transaktionen blockiert werden können, wenn sie interne Kontrollen verletzen, selbst wenn sie auf der Signierungsebene gültig sind. Die Initiative von Bitgo spiegelt eine Verschiebung hin zur Sicherung nicht nur der kryptografischen Schlüssel, sondern auch des Transaktionskontexts und -verhaltens wider und bietet so einen umfassenden Schutz gegen aufkommende Bedrohungen.