BitGo-CEO Mike Belshe hat Bedenken gegenüber dem Rahmenwerk für Märkte in Krypto-Assets (MiCA) geäußert und gewarnt, dass es systemische Risiken für das Stablecoin-Ökosystem in Europa darstellt. Belshe argumentiert, dass die MiCA-Anforderung, dass Stablecoin-Emittenten Reserven bei Teilbanken halten müssen, die Kryptomärkte mit den Verwundbarkeiten des traditionellen Bankwesens verbindet. Er hebt hervor, dass die Einlagensicherungsgrenze der EU von 100.000 € pro Einleger für Stablecoin-Emittenten, die Milliarden an Reserven verwalten, unzureichend ist und vergleicht dies mit einer strukturellen Lücke.
Belshe verweist auf den Vorfall im Jahr 2023, bei dem der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank zur Entkopplung von USDC führte, und unterstreicht das Potenzial von Ausfällen im Bankensektor, die Kryptomärkte zu beeinflussen. Er betont die Notwendigkeit robuster Regulierung, um Stablecoin-Reserven in Europa vor ähnlichen Risiken zu schützen, und warnt, dass die Region ohne geeignete Maßnahmen mit erheblicher finanzieller Instabilität konfrontiert sein könnte.
BitGo-CEO warnt, dass MiCA ein systemisches Risiko für das Stablecoin-Ökosystem darstellt
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