Bitcoin wird zunehmend als Risikoinvestition mit geringer Korrelation zu traditionellen Anlageklassen betrachtet, so Jim Ferraioli, Direktor für Forschung und Strategie im Bereich digitale Währungen bei Charles Schwab. Trotz seiner Angebotsbeschränkungen, die denen von Gold ähneln, verhält sich Bitcoin wie ein Risikoinvestment und fällt an risikoscheuen Markttagen oft zusammen mit Aktien ab. Gleichzeitig dient es jedoch auch als Absicherung gegen Geldentwertung und schlägt sich bei signifikanter monetärer Inflation gut. Ferraioli hebt die doppelte Natur von Bitcoin hervor: Es ist sowohl ein Risikoinvestment als auch ein potenzieller Wertspeicher. Sein Angebot wird voraussichtlich abnehmen, während die Akzeptanz wächst, was den Wert potenziell steigern könnte. Im Laufe der Zeit könnte sich Bitcoin stabilisieren und im Einklang mit der Geldmenge wachsen, wodurch seine Volatilität abnimmt. Derzeit positioniert die geringe Korrelation von Bitcoin mit Aktien, Anleihen und Rohstoffen es als diversifizierendes Asset in Anlageportfolios und bietet aufgrund des jüngsten Preisrückgangs ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis.