Bitcoin-Händler beobachten aufmerksam die bevorstehende Zinssatzentscheidung der Bank of Japan, mit der Erwartung einer möglichen Anhebung auf 1 %. Stand 9. Juni hielten gehebelte Fonds über 115.000 spekulative Short-Positionen im Yen, was einen Neunjahreshoch darstellt. Eine Zinserhöhung könnte zur Liquidation dieser Positionen führen, was eine Aufwertung des Yen und Auswirkungen auf yen-finanzierte Carry-Trades zur Folge hätte. Historisch gesehen haben solche Maßnahmen erhebliche Marktvolatilität ausgelöst. Nach einer ähnlichen Zinserhöhung im Juli 2024 stieg der Yen stark an, was Auswirkungen auf die Wall Street, den Nikkei-Index und den Kryptowährungsmarkt hatte, wobei Bitcoin innerhalb einer Woche von 65.000 auf 50.000 US-Dollar fiel. Sollte Gouverneur Kazuo Ueda weitere Straffungen signalisieren, könnten Kryptowährungen aufgrund ihrer Sensitivität gegenüber Liquiditätsänderungen eine erhöhte Volatilität erfahren.