Bitcoin nähert sich laut Garrett Jin einer wichtigen On-Chain-Angebotszone zwischen 80.000 und 82.500 US-Dollar, in der sich für eine große Menge an BTC eine Kostenbasis gebildet hat. Ein Tagesschlusskurs über 82.500 US-Dollar würde darauf hindeuten, dass der Verkaufsdruck absorbiert wird, während 76.600 US-Dollar das entscheidende Abwärtsniveau nahe der Kostenbasis der kurzfristigen Halter darstellen. Drei Indikatoren stehen im Fokus, wenn es um Anzeichen einer nachlassenden Nachfrage geht: ETF-Zuflüsse, die Coinbase-Prämie und realisierte Gewinne/Verluste. Die Fondsflussdaten bleiben positiv: Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten acht aufeinanderfolgende Tage mit Nettozuflüssen in Höhe von insgesamt rund 2,8 Milliarden US-Dollar, während der August mit etwa 3,3 Milliarden US-Dollar den stärksten Monat des Jahres markiert hat. Der on-chain realisierte Nettogewinn/-verlust bleibt positiv, wobei der 7-Tage-EMA bei etwa 752 Millionen US-Dollar liegt, darunter rund 1,1 Milliarden US-Dollar an Gewinnen und etwa 354 Millionen US-Dollar an Verlusten. Die Daten deuten darauf hin, dass die Spot-Nachfrage das über dem Markt liegende Angebot absorbiert, wobei ein gesunder Verlauf darin gesehen wird, dass Bitcoin sich in der Spanne von 72.500 bis 84.000 US-Dollar konsolidiert.