Bitcoin stieg am 10. April 2025 auf 91.000 US-Dollar zurück, nachdem vermutete Interventionen der japanischen Behörden am Devisenmarkt bekannt wurden. Die starke Aufwertung des Yen gegenüber dem US-Dollar fiel mit der Erholung von Bitcoin zusammen, was auf eine direkte Verbindung zwischen den beiden Ereignissen hindeutet. Analysten stellten fest, dass die plötzliche Stärke des Yen wahrscheinlich eine Umkehr der Yen-Carry-Trades ausgelöst hat, bei denen Investoren Yen zu niedrigen Zinssätzen leihen, um in höher rentierende Vermögenswerte wie Kryptowährungen zu investieren. Die Auswirkungen der Intervention gingen über Bitcoin hinaus und betrafen Altcoins und Derivatemärkte, was die Vernetzung von traditioneller Finanzwelt und digitalen Vermögenswerten hervorhebt. Das Ereignis unterstreicht den Einfluss makroökonomischer Faktoren auf die Preise von Kryptowährungen, da globale geldpolitische Maßnahmen die Marktdynamik schnell verändern können.