Spekulationen rund um Jane Street haben die Diskussionen über die Handelsmechanismen von Bitcoin-Spot-ETFs neu entfacht. Analysten betonen, dass die Schaffung und Rücknahme von ETF-Anteilen von autorisierten Teilnehmern (APs) unter regulatorischen Ausnahmen durchgeführt werden kann, ohne dass zwangsläufig sofortige Bitcoin-Transaktionen am offenen Markt erforderlich sind. In Szenarien mit Futures-Prämien können APs Absicherungen mittels Derivaten vornehmen, was zu einer zeitlichen Verzögerung zwischen ETF-Zuflüssen und der Aktivität am Spotmarkt führt. Brancheninsider weisen darauf hin, dass dies eine gängige und legale ETF-Operation ist, die kein Fehlverhalten eines einzelnen Akteurs darstellt, jedoch den wachsenden Einfluss institutioneller Handelsplätze, wie Futures-Märkte, auf die Preisfindung von Bitcoin unterstreicht.