Bitcoin gewinnt als Schlüsselwert in "Anti-Dollar-Geschäften" angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten und Bedenken gegenüber den US-Politiken zunehmend an Bedeutung. Auf dem Davos-Forum 2026 intensivierten sich die Diskussionen über die Auswirkungen von Kryptowährungen auf die traditionelle Finanzwelt. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, der Bitcoin einst als "Betrug" bezeichnete, hat seine Haltung geändert, und JPMorgan gab im November 2025 US-Dollar-Einzahlungstoken auf einer öffentlichen Blockchain heraus. Dimon erkennt das Potenzial der Blockchain an und treibt Initiativen für institutionelle Kunden voran.
Nigel Green, CEO der deVere Group, hob aufkommende strukturelle Schwächen in der Dominanz des Dollars hervor und verwies auf fiskalische Konfrontationen in den USA sowie Risiken eines Regierungsstillstands. Der derzeitige teilweise Shutdown bedroht Ausgaben in Höhe von über 1,2 Billionen US-Dollar im Bundeshaushalt und verstärkt die Marktbedenken hinsichtlich politischer Risiken in den USA. Green schlägt vor, dass ein multipolares Währungssystem zunehmend realisierbar wird, wobei digitale Vermögenswerte neben Euro, Yen und Währungen der Schwellenländer in strategische Absicherungsdiskussionen einbezogen werden. Zentralbanken reduzieren ihre US-Dollar-Reserven zugunsten von Gold und anderen Währungen, ein Trend, der durch politische Schocks beschleunigt wird.
Bitcoin steigt, da der „Anti-Dollar-Handel“ angesichts von US-Politikbedenken an Fahrt gewinnt
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