Bitcoin ist in diesem Jahr von seinem früheren Tiefststand von 60.000 US-Dollar um etwa 30 % gestiegen und wird nun über 81.500 US-Dollar gehandelt, angetrieben durch erhebliche Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs, darunter 630 Millionen US-Dollar am 1. Mai. Im Gegensatz dazu ist Gold seit seinen Höchstständen Ende April um über 2 % gefallen und wird derzeit zwischen etwa 4.560 und 4.585 US-Dollar gehandelt, belastet durch steigende US-Staatsanleiherenditen und einen stärkeren Dollar. Die Offshore-Einlagen in US-Dollar haben mit 14,5 Billionen US-Dollar einen Rekord erreicht, was die robuste globale Nachfrage nach der Währung unterstreicht. Diese Nachfrage wirkt sich negativ auf Gold aus, da es keine Rendite abwirft, während Bitcoin von frischen Zuflüssen und einer positiven Marktstimmung profitiert. Der Bitcoin-Preis könnte bei Fortsetzung der aktuellen Trends potenziell 89.000 bis 100.000 US-Dollar erreichen, obwohl ein stärkerer Dollar und höhere Renditen sein Aufwärtspotenzial begrenzen könnten.