Der Market Maker Wintermute berichtet von einer Verschiebung der Marktstimmung: Statt auf Zinssenkungen zu setzen, wird nun über Zinserhöhungen nachgedacht, da der Inflationsdruck wieder zunimmt. Bitcoin überschritt kurzzeitig die Marke von 82.000 US-Dollar, angetrieben durch Impulse aus Entwicklungen rund um den Clarity Act, bevor er auf etwa 78.000 US-Dollar zurückfiel, was einem Rückgang von 5,7 % über die Woche entspricht. Auch Ethereum verzeichnete einen deutlichen Rückgang von 10,2 %, wobei das ETH/BTC-Verhältnis auf etwa 0,0275 fiel.
Wintermute führt den Bitcoin-Anstieg der letzten Woche eher auf Hebelwirkung und das Eindecken von Short-Positionen zurück als auf eine Bestätigung am Spotmarkt. Das Unternehmen sieht die Bereiche von 76.000 bis 78.000 US-Dollar als kritische kurzfristige Unterstützungsniveaus an und warnt, dass steigende Renditen und eine beschleunigte Inflation die Nachhaltigkeit des institutionellen Interesses an Bitcoin infrage stellen könnten.
Bitcoin zieht sich zurück, da sich die Marktstimmung von Zinssenkungen zu Zinserhöhungen wandelt
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