Bitcoin schloss das Jahr 2025 mit einem jährlichen Preisrückgang ab, was das erste Mal ist, dass der Preis im Jahr nach einem Halving-Ereignis gefallen ist. Diese Entwicklung hat die Debatte über die Gültigkeit des "Bitcoin-Vierjahreszyklus" angeheizt. Trotz eines Rekordhochs von 126.000 US-Dollar im Oktober ist der Bitcoin-Preis seitdem um über 30 % gefallen, was zu einer schwächeren Jahresperformance führte. Die Analysten sind sich über die Auswirkungen uneinig. Vivek Sen von Bitgrow Lab erklärte den Vierjahreszyklus für "offiziell tot" und verwies darauf, dass Bitcoin zunehmend von makroökonomischen Faktoren beeinflusst wird und nicht mehr nur von der Stimmung der Kleinanleger. Im Gegensatz dazu argumentiert Markus Thielen von 10x Research, dass der Zyklus weiterhin besteht, jedoch in einer neuen Form, die nicht ausschließlich von Halving-Ereignissen getrieben wird. Der Markt bleibt in Bezug auf die langfristigen Zyklusdynamiken von Bitcoin gespalten.