Der Bitcoin-Preis stieg am 14. Januar auf über 97.000 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit November. Dieser Anstieg fällt mit einer Abweichung von einem langjährigen Preismuster zusammen, was unter Analysten Diskussionen über mögliche Veränderungen in der grundlegenden Marktstruktur auslöste. Historisch gesehen folgte Bitcoin einem Muster von drei aufeinanderfolgenden grünen Jahren, gefolgt von einem roten Jahr, das mit seinem vierjährigen Halving-Zyklus übereinstimmt. Die Sequenz von 2023 bis 2025 durchbrach jedoch diesen Rhythmus, was Spekulationen über das Ergebnis von 2026 auslöste. Der Analyst Egrag Crypto sieht eine Wahrscheinlichkeit von 55 % bis 65 %, dass 2026 positiv endet, und betrachtet den Abschwung 2025 eher als Abkühlungsphase denn als Trendwende. Diese Prognose hängt davon ab, dass Bitcoin starke monatliche Schlusskurse über 105.000 US-Dollar hält und die Preisstabilität über 90.000 US-Dollar bewahrt. Unterdessen hob der Chartist PlanB hervor, dass der Durchschnittspreis des aktuellen Zyklus von 90.000 US-Dollar deutlich höher ist als die 34.000 US-Dollar des vorherigen Zyklus, trotz der Abweichung von den erwarteten Mustern im Jahr 2025. Derzeit handelt Bitcoin knapp unter 97.000 US-Dollar, mit einem täglichen Anstieg von 2 % und einem wöchentlichen Gewinn von 8 %. Die Marktdominanz der Kryptowährung ist auf über 57 % gestiegen, was ihre Stärke im Vergleich zu Altcoins anzeigt. Kurzfristige Inhaber zeigen Vorsicht, da an einem einzigen Tag über 40.000 BTC an Börsen transferiert wurden, als die Preise sich erholten, was eine vorsichtige Stimmung nach der Korrektur Ende 2025 widerspiegelt.