Das Bitcoin Policy Institute (BPI) hat sich formell in den Rechtsstreit um den Besitz von Satoshi Nakamotos Bitcoin eingeschaltet, bei dem ein Kläger namens "Noah Doe" die Kontrolle über ruhende Bitcoin-Wallets anstrebt. Das BPI, vertreten durch White & Case, hat einen Antrag auf Abweisung der Klage gestellt und argumentiert, dass langfristige Inaktivität nicht mit Aufgabe gleichzusetzen ist. Der Fall, der die rechtliche Stellung der Bitcoin-Selbstverwahrung beeinflussen könnte, betrifft 39.069 Wallets mit etwa 3,7 Millionen BTC im Wert von 290 Milliarden US-Dollar. Die Digital Chamber hat sich ebenfalls gegen die rechtlichen Theorien des Klägers ausgesprochen und betont, dass das Auffinden einer öffentlichen Adresse keinen Eigentumsanspruch begründet. Die Intervention des BPI unterstreicht den potenziellen Präzedenzfall, den dieser Fall schaffen könnte, und der die Selbstverwahrungspraxis der breiteren Bitcoin-Gemeinschaft beeinflussen würde. Das Ergebnis könnte das Eigentum an Vermögenswerten für langfristige Inhaber neu definieren, falls das Gericht die Ansprüche des Klägers bestätigt.