Bitcoin hat zum zweiten Mal in Folge die wichtigsten Aktienindizes übertroffen, trotz eines Ölpreisanstiegs aufgrund der Spannungen im Iran. Während der S&P 500 und die europäischen Aktien entweder stagnieren oder gefallen sind, setzte Bitcoin seinen Aufwärtstrend fort und signalisiert damit Widerstandsfähigkeit angesichts makroökonomischer Herausforderungen. Diese Entwicklung erfolgt, nachdem die Kerninflation erstmals seit fünf Monaten einen Rückgang verzeichnete, und zwar vor der Sitzung des Federal Open Market Committee. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen nähert sich den jüngsten Höchstständen und übt weiterhin Druck auf risikobehaftete Anlagen aus, während der Dollar stabil bleibt. Der Bitcoin-Preis nähert sich der Short-Term Holder Cost Basis bei 69.000 US-Dollar, einem kritischen Widerstandsniveau. Die Zuflüsse an den Börsen haben abgenommen, und die ETF-Zuflüsse sind positiv geworden, was auf eine mögliche Verschiebung der Marktdynamik hinweist. Altcoins verlieren gegenüber Bitcoin an Boden, da sich das Kapital auf die führende Kryptowährung konzentriert, was auf eine Risikoaversion im Markt hindeutet.