Eine aktuelle Analyse von Glassnode zeigt, dass trotz einer starken Nachfrage nach Bitcoin-Call-Optionen Mitte Januar der Markt weiterhin ein asymmetrisches Abwärtsrisiko widerspiegelt. Der einwöchige 25-Tage-Skew verschob sich von bärisch zu neutral, und das Put/Call-Verhältnis sank von 1 auf 0,4, was auf eine bullische Stimmung hinweist. Langfristige Skews bleiben jedoch bärisch, wobei sich der einmonatige 25-Tage-Skew nur leicht von 7 % auf 4 % und der dreimonatige Skew um weniger als 1,5 % verändert. Dies deutet darauf hin, dass zwar kurzfristig eine bullische Nachfrage besteht, diese jedoch über längere Zeiträume nicht anhält. Zudem wurde die implizite Volatilität von At-the-Money-Optionen während des Kursanstiegs verkauft, wobei Gamma-Verkäufer profitierten, was darauf hindeutet, dass die jüngste Kursentwicklung nicht die Merkmale eines nachhaltigen Ausbruchs aufweist. Für einen echten Ausbruch müssen die Spotpreise wichtige Niveaus erreichen, der Skew über alle Laufzeiten hinweg sollte nach oben zeigen und Volatilität sollte gekauft werden – Bedingungen, die bei der jüngsten Rallye nicht erfüllt wurden.