Das Bitcoin-Netzwerk erlebt eine bedeutende Infrastruktur-Anomalie, bei der über 200.000 gefälschte Knotenadressen entdeckt wurden, was Bedenken hinsichtlich eines möglichen Sybil-Angriffs aufkommen lässt. Ab dem 9. April 2026 stieg die Anzahl der unerreichbaren Knotenadressen laut Daten, die vom Entwickler Jameson Lopp hervorgehoben wurden, täglich von 50.000 auf über 250.000 an. Dieser Zustrom von "Geister"-Knoten könnte ein verdeckter Versuch sein, das Peer-to-Peer-Netzwerk von Bitcoin zu manipulieren. Angreifer scheinen das "Adressbuch" von Bitcoin ins Visier zu nehmen, das neuen Knoten hilft, Peers zu finden, indem sie es mit gefälschten IP-Adressen überfluten. Diese Strategie könnte zu einem Eclipse-Angriff führen, bei dem legitime Knoten isoliert und mit falschen Blockchain-Daten versorgt werden. Trotz der Anomalie bleibt der Konsens von Bitcoin aufgrund der Fähigkeit seiner Client-Software, Verbindungen über Subnetze zu verteilen, sicher. Derzeit scheint der Markt von der potenziellen Bedrohung unbeeindruckt zu sein, wobei Bitcoin um 0,36 % auf 81.000 $ steigt.