Bitcoin stieg in den letzten 24 Stunden um über 5 % und näherte sich der Marke von 75.000 US-Dollar, während es ein kritisches strukturelles Niveau bei 74.232 US-Dollar, der sogenannten ETF-Kostenbasis, testet. Dieses Niveau repräsentiert den durchschnittlichen Anschaffungspreis von Bitcoin, der von in den USA ansässigen börsengehandelten Fonds gehalten wird. Ein Anstieg über diese Schwelle würde darauf hinweisen, dass ETF-Inhaber von nicht realisierten Verlusten in eine neutrale Position übergehen, was auf eine mögliche Marktstabilisierung hindeutet. Trotzdem bleibt der breitere Markt unter Druck. Kurzfristige Inhaber haben eine höhere Kostenbasis von etwa 83.734 US-Dollar, also immer noch 9.000 US-Dollar über den aktuellen Preisen, was weiterhin Abwärtsdruck ausübt. Langfristige Inhaber mit einer Kostenbasis von etwa 43.018 US-Dollar bleiben hingegen profitabel und tragen nicht zu unmittelbaren Abwärtsrisiken bei. Die aktuelle Marktstruktur zeigt eine gespaltene Konstellation, wobei die Stabilität im ETF-Segment sich noch nicht in einer allgemeinen Marktstärke niederschlägt. Darüber hinaus ist Bitcoin in eine Konfluenzzone mit dichten Liquidationsclustern eingetreten, in der ein Anstieg über 75.600 US-Dollar Liquidationen von über 600 Millionen US-Dollar auslösen könnte, was kurzfristig zu Preissteigerungen führen kann. Ein Einbruch unter 73.400 US-Dollar könnte hingegen die Preise in Zonen mit geringerer Liquidität drücken, was auf eine anhaltende Marktfragilität hinweist.