Bitcoin ist nach dem wöchentlichen Settlement auf knapp 74.000 US-Dollar gestiegen und nähert sich damit der oberen Grenze seiner Handelsspanne seit Februar. Trotz dieser erheblichen Kursbewegung bleibt der Optionsmarkt weitgehend indifferent. Die implizite Volatilität für Bitcoin-Optionen zum Laufzeitende liegt unter 50 %, während die von Ethereum unter 70 % liegt, beide Werte sind niedriger als die wichtigsten langfristigen impliziten Volatilitäten. Im Handel machen große Call-Optionsgeschäfte weniger als 30 % aus, wobei der Fokus auf flachen, aus dem Geld liegenden Optionen liegt, die am Monatsende verfallen. Dies wird angesichts des Kursanstiegs von 5 % als gering angesehen. Der Optionsmarkt hat diese Rallye nicht günstig bewertet, wobei die Volatilitätsrisikoprämie zwar zurückgekommen ist, aber nicht positiv geworden ist, was darauf hindeutet, dass der Markt die Volatilität weiterhin als überschätzt ansieht. Die aktuelle Handelsspanne wurde nicht effektiv durchbrochen, und ein Durchbruch über 75.000 US-Dollar am Wochenende bei geringer Liquidität wird als herausfordernd, aber notwendig für eine nachhaltige Rallye angesehen.