Die Gewinnmargen im Bitcoin-Mining haben laut dem neuesten Bericht von CoinShares historische Tiefststände erreicht. Im ersten Quartal 2026 sank die Hashrate auf 28-30 US-Dollar pro PH/s/Tag, was einen neuen Tiefststand seit dem letzten Halving markiert. Die gewichteten durchschnittlichen Cash-Kosten stiegen bis zum vierten Quartal 2025 auf etwa 80.000 US-Dollar pro Coin, wobei 15-20 % der Mining-Rigs mit Verlust arbeiteten. Der Bericht hebt eine bedeutende Branchenverschiebung hin zur KI hervor, wobei Mining-Unternehmen Verträge im Wert von über 70 Milliarden US-Dollar für KI und HPC bekannt gegeben haben. Bis Ende 2026 könnten bis zu 70 % der Einnahmen dieser Unternehmen aus KI stammen. Dieser Übergang hat zu erheblichen Schulden für die KI-Infrastruktur geführt und das Risikoprofil der Branche verändert. Die Bewertungen haben sich auseinanderentwickelt: Unternehmen, die HPC-Verträge sichern konnten, erzielen ein EV/NTM-Umsatz-Multiple von 12,3x, verglichen mit 5,9x bei reinen Mining-Firmen. Die Branche ist nun zwischen "Infrastrukturunternehmen" und traditionellen "Mining-Unternehmen" gespalten, die jeweils unterschiedliche Zukunftsaussichten haben.