Ein Pilotprojekt in Manitoba, Kanada, untersucht die Nutzung der durch Bitcoin-Mining erzeugten Wärme zur Unterstützung des Gewächshausanbaus. Die Initiative, eine Zusammenarbeit zwischen dem Hardware-Hersteller Canaan und Bitforest Investment, zielt darauf ab, die beträchtliche Wärme, die bei den Mining-Operationen entsteht, zur Vorwärmung von Wasser für landwirtschaftliche Zwecke wiederzuverwenden, was potenziell Energiekosten und Emissionen senken kann. Das Projekt arbeitet mit einer Mining-Kapazität von etwa 3 Megawatt und verwendet flüssigkeitsgekühlte Avalon-Miner, die Wärme effizienter aufnehmen als herkömmliche luftgekühlte Systeme. Dieser 24-monatige Machbarkeitsnachweis integriert die Mining-Wärme in das wasserbasierte Heiznetz des Gewächshauses, ergänzt bestehende Systeme und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Der Ansatz senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern positioniert das Bitcoin-Mining auch als potenziellen Partner in lokalen Energiesystemen, was einen breiteren Trend widerspiegelt, digitale Infrastruktur mit regionalen Energiebedürfnissen zu integrieren. Bei Erfolg könnte das Modell in anderen kalten Klimazonen repliziert werden, um die Energieeffizienz sowohl des Minings als auch der landwirtschaftlichen Betriebe zu verbessern.