JPMorgan-Analysten berichten, dass das Bitcoin-Mining im Jahr 2026 empfindlicher auf Preisschwankungen reagiert, da sich die Wirtschaftlichkeit des Minings verschlechtert. Bitcoin wurde fünf Monate lang unter den geschätzten Produktionskosten gehandelt, wobei laut Daten von CoinShares etwa 20 % der Miner derzeit unrentabel sind. Dieser finanzielle Druck hat dazu geführt, dass Miner im ersten Quartal 2026 über 32.000 BTC verkauft haben, was ihre Gesamtverkäufe für 2025 übersteigt. Der Bericht hebt hervor, dass bei einem Bitcoin-Preis unter den Produktionskosten Miner mit höheren Kosten oft abschalten, was zu einem Rückgang der Hashrate und einer anschließenden Anpassung der Mining-Schwierigkeit führt. Im Juni sank die Mining-Schwierigkeit um 10 %, was den zweiten signifikanten Rückgang in diesem Jahr markiert. Analysten erwarten, dass diese erhöhte Sensitivität anhält, solange Bitcoin unter den geschätzten Produktionskosten von 78.000 US-Dollar bleibt, während der aktuelle Kurs bei etwa 64.700 US-Dollar liegt. Um den schrumpfenden Margen entgegenzuwirken, setzen Miner zunehmend auf künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechner, um ihre Einnahmequellen zu diversifizieren. KI-Hosting-Verträge bieten stabile, langfristige Einnahmen und höhere Margen im Vergleich zum volatilen Bitcoin-Mining-Sektor, der durch zunehmenden Wettbewerb und das Halving 2024 vor Herausforderungen steht.