Bitcoin-Miner, darunter Riot Platforms und MARA Holdings, haben den Verkauf ihrer Bitcoin-Reserven aufgrund steigender Betriebskosten und sinkender Rentabilität beschleunigt. Riot Platforms verkaufte im ersten Quartal 3.778 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 76.626 US-Dollar und erzielte damit 289,5 Millionen US-Dollar, während MARA Holdings 15.133 Bitcoin für etwa 1,1 Milliarden US-Dollar liquidierte. Diese Verkäufe wurden durch gestiegene Energiekosten und reduzierte Mining-Margen nach dem jüngsten Halving-Zyklus ausgelöst. Der branchenweite Ausverkauf spiegelt eine strategische Verschiebung wider, da Miner mit engeren Break-even-Schwellen konfrontiert sind. Steigende Energiepreise, verschärft durch geopolitische Spannungen, zwangen die Miner, Reserven in Liquidität umzuwandeln. Dieser Trend führte zu einer Verringerung der Mining-Schwierigkeit und der Hash-Rate, da weniger effiziente Betreiber ihre Tätigkeit einstellen. Gleichzeitig diversifizieren Unternehmen wie MARA in künstliche Intelligenz und Energieinfrastruktur, um die Einnahmeströme angesichts sich ändernder Marktbedingungen zu stabilisieren.