Bitcoin-Miner stehen vor erheblichen strukturellen Herausforderungen, da steigende Energiekosten und unregelmäßige Einnahmen aus Transaktionsgebühren die Rentabilität unter Druck setzen. Laut einem Bericht der Handelsfirma Wintermute aus dem März 2026 hat der aktuelle Mining-Zyklus nicht die erwartete 2-fache Kursrallye geliefert, die bei früheren Halvings zu beobachten war, was die Margen der Miner dünn hält. Der Bitcoin-Preis erreichte im Oktober 2025 mit 126.000 US-Dollar seinen Höchststand, ist seitdem jedoch gefallen, wobei die Mining-Kosten nun auf etwa 87.000 US-Dollar pro Coin geschätzt werden, während der Spotpreis nahe 69.000 US-Dollar liegt. Als Reaktion darauf erkunden Miner neue Strategien, darunter die Nutzung ihrer Bitcoin-Bestände zur Erzielung von Renditen und die Umstellung auf das Hosting von KI-Infrastrukturen. Wintermute hebt hervor, dass Miner zusammen etwa 1 % des Bitcoin-Angebots halten, viele diese Bestände jedoch nicht aktiv zur Renditeverwaltung genutzt haben. Einige Unternehmen, wie Marathon Digital, beginnen damit, BTC-Reserven zu verkaufen und in KI- und Hochleistungsrechenprojekte zu investieren. Dieser Wandel spiegelt einen breiteren Branchentrend wider, da Miner versuchen, ihre energieintensiven Anlagen für KI-Aufgaben umzunutzen, was zu einem widerstandsfähigeren Sektor führen könnte.