Bitcoin wurde über 80.000 US-Dollar gehandelt, da sich die Märkte auf die bevorstehende Jackson-Hole-Rede von Fed-Chef Kevin Warsh konzentrierten, um Hinweise auf Inflation, Zinssätze und Liquidität zu erhalten. Die jüngsten Gewinne bei Bitcoin wurden vor allem mit den Liquiditätsbedingungen in Verbindung gebracht, darunter niedrigere langfristige Renditen und verstärkte Käufe langfristiger US-Staatsanleihen, wobei Anleger darauf achten, ob die kommenden Signale der Fed diese Bewegung stützen können. Mark Connors, Chief Investment Officer bei Risk Dimensions, sagte, dass Warsh voraussichtlich keine klare Zinsentscheidung signalisieren werde und sich stattdessen auf Reformen des geldpolitischen Rahmens der Fed konzentrieren werde, einschließlich der Inflationsmessung und der Marktkommunikation. Die PCE-Inflation für Juli lag im Jahresvergleich bei 3,7 % und damit über dem Ziel der Fed von 2 %, was die Markterwartungen für eine Zinserhöhung im September erhöhte. Samir Kerbage, Chief Investment Officer bei Hashdex, sagte, dass Bitcoin weniger von einer einzelnen Zinsentscheidung als vielmehr von globaler Liquidität und langfristigen Zinstrends geprägt werde. Da es in Jackson Hole auch um Finanzinnovationen, Zahlungsverkehr und Politik geht, achten Marktteilnehmer außerdem auf mögliche Diskussionen über Stablecoins, tokenisierte Einlagen und On-Chain-Abwicklung.