Die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks fiel am Wochenende auf ein Siebenmonats-Tief, als ein schwerer Wintersturm die Vereinigten Staaten heimsuchte, was dazu führte, dass Miner ihre Aktivitäten aufgrund gestiegener Energienachfrage und Stromausfälle reduzierten. Der Sturm betraf über drei Dutzend Bundesstaaten, ließ etwa eine Million Kunden ohne Strom und belastete die regionalen Stromnetze. Als Reaktion darauf reduzierten viele Bitcoin-Miner ihre Aktivitäten, um die Versorgung zu stabilisieren. Daten von CoinWarz zeigten, dass die Hashrate von Bitcoin um mehr als 40 % sank und etwa 663 Exahashes pro Sekunde (EH/s) erreichte, bevor sie bis Montag auf etwa 854 EH/s zurückkehrte. Das in Oregon ansässige Unternehmen Abundant Mines berichtete, dass etwa 40 % der weltweiten Bitcoin-Mining-Kapazität aufgrund des extremen Wetters offline gingen. Die USA, die fast 38 % der globalen Hashrate beitragen, sahen Miner, die eine entscheidende Rolle bei der Netzstabilität spielten, indem sie als flexible Energieverbraucher agierten. Branchenexperten, darunter der Bitcoin-ESG-Forscher Daniel Batten, hoben die Rolle von Demand-Response-Programmen hervor, an denen Miner beteiligt sind, um das texanische Stromnetz während des Sturms zu stabilisieren. Dieses Ereignis unterstreicht das Potenzial des Bitcoin-Minings, elektrische Netze zu unterstützen, indem überschüssige Energie aufgenommen und die Produktion während Spitzenlastzeiten reduziert wird.