Bitcoin sieht sich erneut mit Bedenken hinsichtlich der "Sell in May"-Erzählung konfrontiert, da Analysten potenzielle historische Muster von Kursrückgängen hervorheben. Historisch gesehen hat Bitcoin in Mai-Monaten während Zwischenwahljahren erhebliche Rückgänge erlebt, mit Einbrüchen von über 70 % in den Jahren 2014, 2018 und 2022. Der Analyst DefiTracer schlägt vor, dass Bitcoin auf 30.000 US-Dollar fallen könnte, wenn sich dieses Muster wiederholt. Trotz dieser Bedenken zeigen historische Daten, dass der Mai oft ein starker Monat für Bitcoin ist und nach durchschnittlicher Rendite den 6. Platz einnimmt. Bemerkenswerte Gewinne gab es im Mai 2019 und 2017 mit jeweils 52 %. Derzeit wird Bitcoin bei 77.141 US-Dollar gehandelt, was einem Anstieg von 2 % in den letzten 24 Stunden entspricht, liegt aber immer noch 45 % unter seinem Allzeithoch. Die Marktbedingungen, einschließlich des Einflusses von Spot-Bitcoin-ETFs, erhöhen die Komplexität der Prognosen und deuten auf einen vorsichtigen Ansatz statt auf Panikverkäufe hin.