Bitcoin hat eine kritische Verkaufszone erreicht, wobei langfristige Inhaber ihre Gewinnmitnahmen deutlich reduzieren. Die On-Chain-Daten von Glassnode zeigen, dass diese Inhaber, die ihre Bitcoins seit über fünf Monaten halten, derzeit etwa 12.800 BTC pro Woche verkaufen. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den über 100.000 BTC, die wöchentlich verkauft wurden, als die Bitcoin-Preise im letzten Jahr 100.000 US-Dollar überschritten. Die Verlangsamung der Verkäufe hat den Widerstand gegen Preisrückgänge etwas gelockert, obwohl der aktuelle Preisbereich weiterhin Gewinne unterdrückt. Analysten warnen, dass eine signifikante Trendwende die Überwindung des Verkaufsdrucks durch langfristige Inhaber erfordern wird. Zudem könnten steigende geopolitische Spannungen die Risikoaversion am Markt erhöhen und somit potenziell einen Abwärtsdruck auf die Bitcoin-Preise ausüben.