Bitcoin hat auf seinem Drei-Tage-Chart ein "Death Cross" ausgelöst, was das erste Auftreten dieses bärischen Signals seit Juni 2022 markiert. Historisch gesehen gingen solche Kreuzungen, bei denen der 50-Perioden-Durchschnitt unter den 200-Perioden-Durchschnitt fällt, bedeutenden Kursrückgängen voraus. In früheren Fällen verzeichnete Bitcoin nach einem Death Cross im Durchschnitt einen Rückgang von 35 %, wobei das jüngste Muster auf weiteres Abwärtspotenzial hindeutet. Trotz des bärischen technischen Signals haben US-Bitcoin-ETFs eine Wiederbelebung des Interesses erfahren und am Montag Nettozuflüsse von 458,20 Millionen US-Dollar angezogen. Dies geschieht vor dem Hintergrund erhöhter geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, die die Marktvolatilität angeheizt haben. Der ehemalige BitMEX-CEO Arthur Hayes vermutet, dass eine längere US-Beteiligung in der Region zu geldpolitischen Veränderungen führen könnte, die letztlich die Bitcoin-Preise unterstützen könnten.