Bitcoin steht unter zunehmendem Verkaufsdruck, da die Zuflüsse an den Börsen laut dem CryptoQuant-Analysten Axel Adler auf etwa 114.000 BTC ansteigen. Dieser Wandel markiert einen Übergang von einer Akkumulations- zu einer Distributionsphase und trägt zu Bitcoins 22%igem Rückgang seit seinem Höchststand im Mai bei. Der 30-Tage-Nettozuflussindikator an den Börsen, der Anfang Juni mit +167.000 BTC seinen Höhepunkt erreichte, unterstreicht den wachsenden Trend, dass Inhaber BTC an Börsen transferieren. Gleichzeitig nimmt die Liquidität der Stablecoins ab, wobei der 30-Tage-Gleitdurchschnitt der Nettozuflüsse bei Stablecoins auf etwa -105 Millionen US-Dollar ins Negative dreht. Dies stellt eine bedeutende Veränderung gegenüber Anfang Mai dar, als die Stablecoin-Zuflüsse zwischen +40 Millionen und +90 Millionen US-Dollar lagen und eine starke Kaufliquidität boten. Die aktuellen Abflüsse, die Anfang Juni auf -150 Millionen bis -170 Millionen US-Dollar anstiegen, deuten auf eine Verringerung der Kaufkraft am Markt hin, was den strukturellen Marktdruck verschärft.