Bitcoin tritt laut David Puell von Ark Invest in eine neue Marktphase ein, die durch institutionelle Reife und geringere Volatilität gekennzeichnet ist. Nach dem Start von Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 haben diese Produkte Nettozuflüsse von über 50 Milliarden US-Dollar angezogen, was die Angebots- und Nachfragedynamik von Bitcoin erheblich beeinflusst. Puell stellt fest, dass ETFs und Strategien für digitale Vermögenswerte im Treasury-Bereich nun etwa 12 % des gesamten Bitcoin-Angebots absorbieren, was die Kursentwicklung bis 2025 und möglicherweise bis 2026 antreibt. Ark Invest prognostiziert, dass der Bitcoin-Preis im Bären-Szenario 300.000 US-Dollar, im Basisszenario 710.000 US-Dollar und im Bullen-Szenario bis 2030 1,5 Millionen US-Dollar erreichen könnte. Das Unternehmen schreibt den größten Anteil des potenziellen Aufwärtspotenzials institutionellen Investitionen zu. Darüber hinaus hat die Volatilität von Bitcoin abgenommen, wobei die jüngsten Rückgänge 36 % nicht überschritten haben, was konservativere Anleger anziehen könnte. Regulatorische Klarheit und makroökonomische Bedingungen, wie das Ende der US-Geldpolitikstraffung, könnten das Wachstum von Bitcoin weiter unterstützen.