Bitcoin fiel um über 10 % auf etwa 64.000 US-Dollar und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Ende 2024, da der Verkaufsdruck auf den globalen Märkten zunahm. Der Rückgang folgt auf einen breiteren Ausverkauf bei Technologiewerten und eine erhöhte Volatilität bei risikobehafteten Anlagen, wobei Bitcoin 9,2 % auf 64.798 US-Dollar verlor, Ether um 9,7 % auf 1.900 US-Dollar fiel und XRP um 12,4 % auf 1,27 US-Dollar sank. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes verringerte sich um 8,2 % auf 2,29 Billionen US-Dollar. Der Abschwung wird durch erhebliche Abflüsse aus Bitcoin-ETFs verschärft, wobei allein im Januar 3 Milliarden US-Dollar abgezogen wurden, so die Deutsche Bank. Dieser Trend spiegelt einen Vertrauensverlust der Anleger wider und nicht ein systemisches Marktversagen. Analysten betonen, dass die jüngsten Schwierigkeiten des Kryptomarktes mit schwächeren US-Arbeitsmarktdaten und Bedenken hinsichtlich der Investitionsausgaben im KI-Sektor zusammenhängen, was die Risikobereitschaft gedämpft hat. Trotz des aktuellen Abwärtstrends sehen einige Experten diese Phase als Kaufgelegenheit für langfristige Investoren.