Der Bitcoin-Preis fiel heute unter 65.000 US-Dollar, was laut Analyse der QCP Group zu etwa 230 Millionen US-Dollar an Long-Liquidationen führte. Der Rückgang erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Marktdrucks durch neue Zollrisiken und geopolitische Unsicherheiten, verschärft durch die Entscheidung von Präsident Trump, die globalen Zölle von 10 % auf 15 % zu erhöhen. Dies hat die makroökonomische Risikobereitschaft gedämpft und beeinflusst die Marktdynamik von Bitcoin. Miner spüren den Druck, da der Bitcoin-Preis unter den durchschnittlichen Abbaukosten bleibt, was Unternehmen wie Bitdeer dazu veranlasst, Reserven zu liquidieren und den Fokus auf den KI-Sektor zu verlagern. Trotz des Abschwungs war die Marktreaktion im Vergleich zum Jahresanfang moderater, wobei die Optionsmärkte weiterhin Abwärtsrisiken einpreisen, aber sauberere Positionsstrukturen zeigen. Die Mittelzuflüsse bei ETFs deuten auf eine Umstrukturierung der Kapitalallokation hin, statt eines vollständigen Marktausstiegs.