Bitcoin ist unter die Marke von 90.000 US-Dollar gefallen, was unter Analysten Diskussionen über die Möglichkeit einer Schließung der CME-Futures-Lücke ausgelöst hat. Dieses technische Phänomen tritt auf, wenn der Spotmarktpreis von Bitcoin deutlich von dem Schlusskurs der CME-Futures abweicht und dadurch eine Lücke entsteht, die Händler erwarten, dass sie geschlossen wird. Paul Howard von Wincent hebt die derzeit volatilen Marktbedingungen hervor, die eine solche Bewegung begünstigen. Die jüngsten Zuflüsse in ETFs, die zunächst als bullisch angesehen wurden, werden laut Vetle Lunde von K33 nun eher auf eine systematische Portfolioanpassung als auf neue Anlegerbegeisterung zurückgeführt. Unterdessen betont Kevin de Patoul von Keyrock, dass die institutionelle Adoption weiterhin stark ist, wobei größere Akteure Bitcoin in strategische Allokationen integrieren, was trotz kurzfristiger Volatilität auf eine stabile langfristige Nachfrage hindeutet. Der Fokus des Marktes liegt weiterhin auf der potenziellen Schließung der CME-Lücke, den Dynamiken der ETF-Zuflüsse und makroökonomischen Einflüssen, die den Kursverlauf von Bitcoin in den kommenden Wochen prägen werden.