Der Bitcoin-Preis ist unter 71.000 US-Dollar gefallen und hat sich damit um 7 % von seinem jüngsten Höchststand von 76.000 US-Dollar zurückgezogen. Der Rückgang folgt auf steigende Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen und höher als erwartete US-Erzeugerpreisindex-Daten, die auch die US-Aktienmärkte beeinflusst haben. Trotz des Rückgangs betonen Analysten, dass der bullische Schwung von Bitcoin intakt bleibt, unterstützt durch anhaltende Käufe von in den USA gelisteten Bitcoin-ETFs. Marktdaten zeigen, dass die Long-Hebelpositionen bei Bitcoin niedrig sind, was das Risiko von Kaskadenliquidationen selbst bei weiter fallenden Preisen minimiert. Zudem haben steigende Inflationssorgen die Renditen festverzinslicher Anlagen negativ beeinflusst, was möglicherweise eine Kapitalverschiebung von Gold zu Bitcoin auslöst. Die unbefristeten Finanzierungsraten der Kryptowährung bleiben unter neutral, was darauf hindeutet, dass die jüngste Rallye durch Spot-Nachfrage und nicht durch spekulativen Derivatehandel getrieben wird.