Bitcoin Depot, ein führender Betreiber von Bitcoin-Geldautomaten, wird nun von seinen Kunden verlangen, bei jeder Transaktion an seinen Geldautomaten einen persönlichen Ausweis vorzulegen. Diese Entscheidung erfolgt unter dem Druck mehrerer Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten und zielt darauf ab, Betrug, Identitätsdiebstahl und Übernahmen von Konten zu bekämpfen. Dieser Schritt wird als bedeutender Fortschritt zur Verhinderung illegaler Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen angesehen. Die Änderung folgt auf eine Klage des Generalstaatsanwalts von Massachusetts, der Bitcoin Depot vorwirft, von Betrugsfällen zu profitieren, die sich gegen ältere Menschen richten. Laut FBI-Daten führten Betrugsfälle an Kryptowährungs-Geldautomaten in den USA im Jahr 2025 zu Verlusten in Höhe von 333 Millionen US-Dollar. Bitcoin Depot betreibt 8.800 Geldautomaten in Nordamerika und ist damit einer der größten Betreiber in der Region.