Bitcoin Core 32.0 ist am 14. September in die finale Testphase eingetreten; die stabile Veröffentlichung ist für den 10. Oktober geplant. Das Update ändert nichts an den Konsensregeln von Bitcoin und führt einen zweiten Gebührenschätzer (Fee Estimator) ein, der auf aktuell unbestätigte Transaktionen zurückgreifen kann, sodass Gebührenempfehlungen schneller sinken können, wenn die Netzwerküberlastung nachlässt. Nodes können außerdem Multithreading nutzen, um während der Blockprüfung Transaktionsdaten aus Datenbanken abzurufen; standardmäßig sind acht Threads aktiviert, um die Wartezeiten der Festplatte zu reduzieren. Die Veröffentlichung behebt eine Sicherheitslücke, die seit Bitcoin Core 24.0 auf Nicht-Windows-Systemen bestand und es einem authentifizierten Benutzer mit Berechtigungen zur Wallet-Erstellung unter bestimmten Bedingungen ermöglichen konnte, Befehle über einen speziell präparierten Wallet-Namen auszuführen, sofern walletnotify aktiviert ist. Vier Befehle zur Erstellung teilsignierter Transaktionen verwenden künftig standardmäßig PSBT-Version 2, was kompatible Dienste voraussetzt. Ein Audit identifizierte außerdem das Risiko einer Speichererschöpfung im neuen Webserver; 16 nicht authentifizierte REST-Verbindungen konnten den Arbeitsspeicher eines Nodes innerhalb einer Minute von 46 MB auf etwa 3 GB ansteigen lassen. Das Problem wurde vor der Veröffentlichung von 32.0 behoben.