Bitcoin und Ethereum haben laut Daten von Deribit einen deutlichen Rückgang der kurzfristigen Volatilität erlebt und mehrjährige Tiefststände erreicht. Der 30-Tage-implizite Volatilitätsindex (DVOL) von Bitcoin ist auf 40 gefallen, den niedrigsten Wert seit Oktober 2025, während der DVOL von Ethereum auf 60 gesunken ist, ein Niveau, das seit September 2024 nicht mehr erreicht wurde. Dieser Rückgang deutet auf eine Veränderung der Marktstimmung hin, wobei Investoren eine geringere Wahrscheinlichkeit für starke Preisschwankungen trotz anhaltender makroökonomischer Belastungen wahrnehmen. Die reduzierte Volatilität wird mehreren Faktoren zugeschrieben, darunter die Institutionalisierung von Bitcoin durch Spot-ETFs, eine erhöhte Liquidität im Optionsmarkt und die Einpreisung makroökonomischer Unsicherheiten. Die Volatilität von Ethereum, die aufgrund seines vielfältigen Ökosystems typischerweise höher ist, spiegelt ebenfalls diesen Trend wider und deutet auf eine Phase der Marktberuhigung hin. Analysten sehen dies als Zeichen für die Reifung des Marktes, wobei ausgeklügelte Risikomanagement-Tools zur Stabilisierung der Kursbewegungen beitragen.