Die Bitcoin-4-Jahres-Zyklus-Theorie, die nach Halving-Ereignissen Preissteigerungen vorhersagt, steht unter Beobachtung, nachdem das Halving 2024 nicht zu der erwarteten bullischen Rallye geführt hat. Analysten argumentieren, dass die Theorie auf begrenzten historischen Daten basiert und wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Experten, darunter Joe Carlasare und Tim Draper, schlagen vor, dass die Wirkung der Halvings nachlässt, da der Kryptowährungsmarkt reift und makroökonomische Faktoren zunehmend Einfluss gewinnen. Outlier Ventures geht sogar so weit zu behaupten, dass der Halving-Effekt 2016 "gestorben" sei, und rät Investoren, sich von veralteten Mustern zu lösen. Dieser Perspektivwechsel unterstreicht die sich wandelnde Natur des Kryptowährungsmarktes, in dem traditionelle Theorien möglicherweise nicht mehr so viel Gewicht haben.